Das Leiden Jesu Christi sei immer in unseren Herzen. (Hl. Paul vom Kreuz)

Wer sind wir Passionisten?

Eine abenteuerliche Entdeckungsreise für jede(n)... - auch für uns Mitglieder! ;-)

Der Hl. Paul vom Kreuz, der Gründer der Passionisten, wurde am 3. Januar 1694 in Ovada, nahe Genua geboren. Wenngleich er früh ein sehr christliches Leben führte, erlebte er bereits im Alter von 19 Jahren eine Bekehrung und beschloss dann bereits, sein Leben ganz auf Gott auszurichten. Am 22. Nov. 1720 (da war er fast 27 Jahre alt), einem Freitagabend, empfing er von seinem Bischof ein schwarzes Eremitengewand, das den Gewand glich, das er in einer Vision von der Jungfrau Maria überreicht bekommen hatte und er fastete in Einsamkeit, wie Jesus, 40 Tage. Während dieser Wüstenerfahrung schrieb er die Ordensregel der neuen Kongregation, deren Mitglie-der „die Armen von Jesus“ heißen sollten. Ab jetzt lebte er als ein Einsiedler außerhalb seiner Familie. Ein Jahr darauf, am 28 Nov. 1722, erhielt auch sein leiblicher Bruder Giovanni-Battisto dasselbe Gewand und wurde so sein treuer Schüler. Die beiden wurden fünf Jahre später am 7. Juni 1727 durch Papst Benedict XIII zu Priestern geweiht und nach wiederum rund 14 Jahren, im Juli 1741 – nachdem die neue Ordensregel durch den Nachfolgepapst Benedikt XIV genehmigt worden war – durften sie mit noch weiteren Mitbrüdern zum ersten Mal die Klostergelübde ablegen.

Einige Tage darauf schreibt Paul seinem Bischof Polycarp Cerruti: „Das erste Ziel der Kongregation ist das Streben nach persönlicher Vollkommenheit… Das zweite Ziel, ebenso nötig zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen, durch apostolischen Eifer zur Bekehrung der Menschen beizutragen, und dies vor allem durch die Erinnerung an das Heilige Leiden Jesu Christi wach zu halten. Dieses Ziel ist Gegenstand unseres vierten Gelübdes.“ Soweit der Brief von Paul an seinen Bischof. Darüber hinaus gründete Paul selbst zehn Klöster und kurz vor seinem Tod noch das Institut der kontemplativen Passionisten. Er starb in Rom am 18. Oktober 1775 und fast 100 Jahre später, am 29. Juni 1867 wurde er durch Papst Pius IX. heiliggesprochen.

Liebe Interessenten an unserer Ordensgemeinschaft,

da es diese Website erst seit etwa November 2014 gibt und da unsere Kräfte begrenzt sind, schaffen wir es nicht so schnell, Ihnen hier umfassende und detailiertere Informationen über unsere Passionistengemeinschaft zu erstellen. Es wird sich erst langsam vervollkommnen, aber wir arbeiten dran! Wir bitten daher um Verständnis, wenn wir hier auf einschlägige Literatur über unsere geistliche Gemeinschaft (in kirchlichen Begriffen auch "Kongregation" genannt - wörtlich ins Deutsche übersetzt = "Herde"), ihre Geschichte und ihre Spiritualität hier in Form von Hinweisen und Kurzbeschreibungen wieder geben und verweisen:


* Das geistliche Tagebuch des Heiligen Paul vom Kreuz, herausgegeben von Martin Bialas cp, mit einem Geleitwort von Prof. Joseph Ratzinger, Aschaffenburg, 1976


* "Im Kreuz ist Heil", Auswahl aus den Schriften des Hl. Paul vom Kreuz (Reihe: "Klassiker der Meditation"), herausgegeben von Martin Bialas cp, Zürich, Einsiedeln, Köln 1979.


* "Das Leiden Jesu Christi beim Heiligen Paul vom Kreuz (1694 - 1775)" - Eine Untersuchung über die Passionszentrik der geistlichen Lehre des Gründers der Passionisten, von Martin Bialas cp, mit einem Geleitwort von Prof. Jürgen Moltmann, Aschaffenburg 1976.


Informationen über unser Ursprungs- und Gründungskloster in der südl. Toskana:

http://www.argentario-almanacco.it/118_Passionisti/118_de.html#


Einer der zahlreichen Heiligen unserer Kongregation: Pater Karel Houben cp


Karel Houben  CP (Charles - Karl Houben);

* 11. Dezember 1821 in Munstergeleen, Provinz Limburg, Niederlande; 

† 11. Dezember 1893 in Dublin)

Er war Priester im Orden der Passionisten

und ist seit 2007 Heiliger der katholischen Kirche.

Sein liturgischer Gedenktag ist der 5. Januar.

Biografie

"Karel von heiligen Andreas" wurde mit dem Namen Jan-Andries (Johannes Andreas) Houben in Munstergeleen, einem Dorf in der niederländischen Provinz Limburg, als viertes von zehn Kindern einer Müllerfamilie geboren. Von Kindheit an zeigten sich an ihm Frömmigkeit und Ausdauer. Nach seinem Militärdienst trat er 1845 ins Passionistenkloster im belgischen Ere ein, erhielt dort den Namen Karel van Sint Andries, als er am 10. Dez. 1846 seine Profess ablegte. Aus den Händen des Bischofs von Tournai am 21. Dez. 1850 die Priesterweihe.

Wenige Monate darauf kehrte er seiner Heimat für immer den Rücken, denn sein Orden versetzte ihn nach England, wo er zunächst irische Auswanderer betreute und in der Pfarrseelsorge segensreich arbeitete. Im Sommer 1857 kam er in das soeben gegründete Kloster auf dem Mount Argus in Dublin, wo er, abgesehen von einigen Jahren in England (1866-74), bis zu seinem Tod blieb. Das Predigen fiel ihm schwer; seine Stärke waren die direkte Seelsorge und sein unermüd-liches, segensreiches Wirken im Beichtstuhl. Seine charismatische Persönlichkeit übte eine starke Anziehungskraft auf die Menschen aus, die in Scharen zum Kloster zogen, um jenem Mann zu begegnen, der die außerordentliche Gabe der Krankenheilung hatte. Bald schon war der Name von Father Charles of Mount Argus, dem geistlichen Arzt von Seele und Leib, in ganz Irland, England, Amerika und Australien ein Begriff. Nach einem Unfall mit einer Droschke litt der Passionist sehr unter den Folgen, ertrug aber seine Schmerzen mit großer Geduld. Am 5. Januar 1893 starb der stets demütige, seinen Oberen gegenüber gehorsame Verehrer des gekreuzigten Jesus Christus im Kloster auf dem Mount Argus in Dublin. Der nicht enden wollende Strom vor seinem Sarg und später an seinem Grab machte allen bewußt: Irlands Kirche hatte einen neuen Heiligen: Den geistlich hochbegabten und wundertätigen Müllersohn aus Limburg.

Selig- und Heiligsprechung

Karel Houben wurde am 16. Oktober 1988 im Pontifikat Johannes Paul II. am 16. Oktober 1988 in Rom selig gesprochen, d.h. es wurde die regionale Verehrung  (nicht Anbetung!) dieses Menschen erlaubt. Im Pontifikat Benedikt XVI. wurde er am 3. Juni 2007 in Rom heilig gesprochen und damit seine Verehrung in der gesamten Weltkirche erlaubt.

Pater Karel Houben van Sint Andries cp (1821 - 1893)

Zur Heiligsprechung wurde in Munstergeleen seit 2007 eine Lichterprozession gehalten, so auch in diesem Jahr.

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Das Abenteuer des Kennenlernens

der Passionisten

wird auf jeden Fall fortgesetzt...